Pressemitteilung 20.10.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Zeit gibt es wenig Neuigkeiten bzw. Informationen zur Rettung des höchsten schiefsten Turmes zu vermelden.
Dennoch laufen die Rettungsversuche weiter und wie schon in der Vergangenheit sind wir zuversichtlich, die Finanzierung der Mehrkosten von 800 T€ umgehend zu sichern.

Zur Zeit wird im Thüringer Landesverwaltungsamt der Verwendungsnachweis der bereits ausgegeben Mittel in Höhe von 500 T€ geprüft. Alle vollständigen Unterlagen konnte die Stadt Bad Frankenhausen erst am 11. Oktober 2011 in Weimar beim Landesverwaltungsamt abgeben. Eigentlich sollte die Stadt spätestens am 15. September 2011 die Unterlagen abgegeben haben. Doch die Kommune ist an die Zuarbeit der Landeskirche angewiesen und diese hat es wie bereits die letzten Monate nicht geschafft, einen aussagefähigen Verwendungsnachweis (VN) zu erstellen. Als die Stadt dann am 22. September 2011 im Landesverwaltungsamt den VN abgegeben hat, bekamen wir diesen am 30. September 2011 wieder zurück, da die Landeskirche ein falsches Formblatt verwendet hatte.
Nun liegen seit 11. Oktober 2011 die Unterlagen vor. Erst nach erfolgreicher Prüfung der bisher verwendeten finanziellen Mittel wird die Thüringer Landesregierung eine Aussage zur weiteren Förderung geben.
In Gesprächen zwischen den Ministerien Wirtschaft, Kultus und Bau hat man sich auf diesen Verfahrensweg verständigt. Besonders das Wirtschaftsministerium machte deutlich, wie touristisch wertvoll der schiefe Riese nicht nur für Bad Frankenhausen ist, sondern für die gesamte Region und darüber hinaus.

Der Werdegang ist also wie folgt: in den kommenden Tagen erwarten wir das Ergebnis der Prüfung des Verwendungsnachweises. Danach soll es mit den 3 Ministerien und dem zuständigen Prüfstatiker Dr. Trabert ein Expertengespräch zum Rettungskonzept geben. Und danach wird es eine Entscheidung geben.
An dieser Stelle bedankt sich die Stadt Bad Frankenhausen ausdrücklich für die kooperative Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Thüringer Landesregierung. Auch wenn es nach außen hin so scheint, es bewegt sich wenig zum Thema schiefer Turm (außer der Turm vielleicht selbst), inhaltlich wird konstruktiv nach einer Lösung gesucht.

Zudem hat sich der Bundestagsabgeordneter Patrick Kurth (FDP) in den letzten Wochen stark bemüht für das Jahr 2012 Bundesmittel für die Stabilisierung des Turmes zu beschaffen. Die erste Hürde hat der Antrag genommen und das Projekt „Stabilisierung des schiefen Turmes“ wird nun auf Bundesebene abschließend im Rahmen der Haushaltsdiskussionen thematisiert. Wir sind guter Dinge, dass auch hierfür Bundesmittel bereit gestellt werden.

Ich hoffe, ich konnte einen kurzen Einblick vermitteln, dass die Gespräche zurzeit laufen und dass nach wie vor nach einer Lösungsmöglichkeit der Finanzierung gesucht wird und das es sich auch weiterhin lohnt, für den Turm zu spenden!

Sie sollten unbedingt den Artikel in der Zeitung Die Zeit vom 29. September 2011 lesen.

Ihr

Matthias Strejc
Bürgermeister der Stadt Bad Frankenhausen

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