Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist gerettet

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist gerettet

Nach mehreren ablehnenden Bescheiden des Bauministeriums Thüringen rettet der Bund den Bad Frankenhäuser Publikumsmagneten. Über das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ erhält der Schiefe Turm eine Förderung von 703.000 Euro.

„Ich bin unfassbar froh darüber, dass uns die Rettung in letzter Minute geglückt ist. Dass der Bund unseren Schiefen Turm sogar als Baudenkmal mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit, städtebaulichen Qualitäten und überdurchschnittlicher Qualität eingestuft hat, erfüllt uns mit großem Stolz“, so der Bürgermeister Matthias Strejc, der jahrelang für die Rettung gekämpft hat. Der Bundespolitiker Steffen-Claudio Lemme, in dessen Wahlkreis Bad Frankenhausen liegt und der sich als Mitglied des Haushaltsausschusses für die Bundeslösung eingesetzt hat, ergänzt: „Der Schiefe Turm ist nicht nur für die Kurstadt Bad Frankenhausen stadtprägend und für die ganze Region wichtig: Er ist sogar Deutschland- und Europaweit einzigartig. Ich freue mich, dass die Expertenjury dies erkannt hat – und unser Schmuckstück jetzt auch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.“

Matthias Strejc, Bürgermeister der Stadt Frankenhausen, Steffen-Claudio Lemme, Bundestagsabgeordneter für den Kyffhäuserkreis und Antje Hochwind, Landrätin für den Kyffhäuserkreis laden Sie zu einer Pressekonferenz ein:

am Donnerstag, den 20. November 2014 um 14:00 Uhr
im Hotel Residenz Bad Frankenhausen, Am Schlachtberg 3

Es werden weitere Details der Förderung erläutert und die Stadt Bad Frankenhausen wird gemeinsam mit dem zuständigen Planer Herrn Dr. Josef Trabert das Rettungskonzept sowie die weiteren Schritte der Stabilisierung des Schiefen Turmes erklären.

 

Hintergrund:

Das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben und enthält ein Gesamtprogrammvolumen in Höhe von 50 Millionen Euro.Für die Ausschreibung 2014 standen 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt gingen 271Anträge beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ein. Mit deutlich über900 Mio. beantragten Fördermitteln war das Programm mehr als 18-fach überzeichnet.

 

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