03.05.2011 – Offizielle Einweihung des 1. Thüringer Leuchtturmes

Offizielle Einweihung des „1. Thüringer Leuchtturmes“ durch den Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums Herrn Statschewski am Dienstag, 03. Mai 2011 um 19.00Uhr an der Oberkirche Bad Frankenhausen. Die Einweihung wird der Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministerium Herr Jochen Staschewski vornehmen. Im Rahmen der Veranstaltung werden vorab im Hotel Residenz (Pressekonferenz) aktuelle Themen zum schiefen Turm und zur Rettungsaktion bekannt gegeben.
Hintergrund:
Die Rettungsaktion zum höchsten schiefsten Turm der Welt läuft auf Hochtouren und die Tage des Wahrzeichens einer ganzen Region sind gezählt. Besonders aus touristischer Sicht ist die Erhaltung des Turmes für die Kyffhäuser-Region enorm wichtig. Denn nach der Stabilisierung des Oberkirche soll der schiefe Riese touristisch erschlossen und vermarktet werden. Der Thüringer Wirtschaftsminister Herr Machnig fordert seit geraumer Zeit „touristische Leuchttürme“ in Thüringen, die das Potential haben, deutschlandweit Gäste nach Thüringen zu locken. Unter anderem sind diese Leuchttürme in der Thüringer Landestourismuskonzeption Thüringen 2015 beschrieben. Hier heißt es: Ziele sind u.a.: Nutzung der Leuchttürme des Thüringenangebotes im Außenmarketing zur Profilierung und Stärkung Thüringens. Dieses Wortspiel „Leuchttürme“ wollen wir umsetzen und haben deshalb aus dem schiefen Turm einen ersten echten Leuchtturm gemacht. Auf der ersten Plattform wurde ein Scheinwerfer angebracht, der sich vorerst bis zum 31. Mai jeden Abend um 180 Grad dreht und weit über die Stadt hinaus das Wahrzeichen der Region zusätzlich erstrahlen lässt. Denn dieser Turm hat perspektivisch das Potential einer der geforderten touristischen Leuchttürme in Thüringen zu werden. Denn mit seiner Schiefstellung von 4,45 Meter ist er deutlich schiefer als der Schiefe Turm von Pisa. Nach Pisa pilgern jährlich ca. 5 Mio. Besucher. Die Region der Superlative am Kyffhäuser hat mit Einbindung aller touristischen Sehenswürdigkeiten die Chance vom Bekanntheitsgrad des höchsten schiefsten Turmes zu profitieren. Zudem fordert die Landestourismuskonzeption, das sogenannte „Kirchturmdenken“ abzubauen. Für Bad Frankenhausen und für die Kyffhäuser-Region trifft folgendes zu: Die letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass die Region Kyffhäuser gemeinsam für die Erhaltung des schiefen Turmes kämpft und die handelnden Akteure verstanden haben, dass es nur in Gemeinschaft möglich ist, „unmögliches möglich zu machen“.

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